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Weingut Tesch- bei Döllerer entdecken -
Döllerer Weinhaus

Weingut Tesch


Familie Teschs Beruf & Berufung ist es, exzellente Weine zu vinifizieren. Auf den tiefgründigen, lehmhaltigen Böden Neckenmarkts finden sie die besten Voraussetzungen dafür. „In jeder unserer Weinflaschen steckt ein Stück Burgenland“, meint Joe Tesch.

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Kraft, Persönlichkeit und Essenz

entwickelt aus dem harmonischen Zusammenspiel von Natur und Mensch: In unseren Weinen steckt Weinkultur ohne Kompromisse. Genuss und Lebensfreude liegen darin ganz nah beisammen. Carmen & Josef Tesch
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Weingut Tesch Bild 2

Familie Teschs Beruf & Berufung ist es, exzellente Weine zu vinifizieren. Auf den tiefgründigen, lehmhaltigen Böden Neckenmarkts finden sie die besten Voraussetzungen dafür. „In jeder unserer Weinflaschen steckt ein Stück Burgenland“, meint Joe Tesch. Genau diese Authentizität und Regionalität schmeckt man auch. Neben Terroir & Klima braucht es außerdem ein harmonisches Zusammenspiel von handwerklichem Wissen, Erfahrung & intensiver Arbeit, um Weine höchster Güte zu erzeugen. Diese „Winzerkunst“ ist für Familie Tesch mehr als „nur“ Arbeit. Für sie ist es Ausdruck von Lebensfreude & Lebenskultur, die sich in den Tesch-Weinen widerspiegelt.

Josef „Joe“ und Carmen Tesch © Rodica Zita Wurth
Weingut Tesch © Fotostudio Rozsenich Oberpullendorf AUSTRIA
Im Weinkeller © Fotostudio Rozsenich Oberpullendorf AUSTRIA

Kraft, Persönlichkeit und Essenz – entwickelt aus dem harmonischen Zusammenspiel von Natur und Mensch: In unseren Weinen steckt Weinkultur ohne Kompromisse. Genuss und Lebensfreude liegen darin ganz nah beisammen.

Carmen & Josef Tesch

Interview mit Weingut Tesch

Weingut Tesch Bild 3

1. Reinsortig oder ein Blend? Was ist euch persönlich lieber?

Carmen & Josef Tesch: Grundsätzlich sowohl Blend als auch reinsortig. Da aber das Klima bei uns in Neckenmarkt die Blaufränkisch-Traube besonders prächtig gedeihen lässt, liegt die tiefe Verbundenheit und die große Liebe dann doch beim reinsortigen Blaufränkischen.

2. Blaufränkisch ist für euch …

C. & J. T.: Passion.

3. Der Titan und Tesch sind …

C. & J. T.: … eng miteinander verbunden. Ohne das Eine gäbe es das Andere nicht!

4. Wohin geht die Rotweinreise in Österreich für euch?

C. & J. T.: Unser nächstes großes Ziel ist es, in naher Zukunft von einem nachhaltig zertifizierten Betrieb auf einen BIO-Betrieb umzustellen.

5. Wie relevant sind Trends für eure Arbeit? Dürfen sie einfließen oder haben Trends in eurer persönlichen Art Wein zu machen keinen Platz?

C. & J. T.: In unserem Betrieb sind Trends nicht sehr relevant. Unsere Weine sind ein Spiegel unseres Terroirs – kräftig, charaktervoll und einzigartig. Unser Anspruch bleibt immer gleich: „Nur perfekte Traubenqualität wird zu Spitzenweinen.“

6. Gibt es ernstzunehmende Bedrohungen für den Weinbau der Zukunft (Stichwort Klimawandel)?

C. & J. T.: In den letzten Jahren ist es für den Weinbau aufgrund der zunehmenden Wetterkapriolen wie Spätfrost, Hagel und Trockenheit sehr schwierig geworden.

7. Wein ist ein hochemotionales Getränk. Kaum etwas löst so viel Diskussion aus, wie der richtige Wein zum Essen. Wie dogmatisch darf das Weinmachen überhaupt sein?

C. & J. T.: Seit Menschen sich intensiv mit Wein beschäftigen, gibt es Behauptungen, die wenig mit der Realität zu tun haben. Eine solche Behauptung ist etwa die, dass Rotwein am besten zu Käse passe. Heute haben wir ein umfangreiches Angebot an Käse. Daher ist das mit der Harmonie zwischen Wein und dem Käse komplexer geworden. Bei nicht wenigen ist die Erkenntnis gereift, dass Weißwein oft viel besser zu manchen Käsesorten passt. Eine ähnliche Behauptung ist, dass man Rotwein nie zu Fisch servieren solle. Auch hier sind wir klüger geworden. Es kommt immer auf den Rotwein an und auf den Fisch. Man sollte solche Dogmen aus dem Weg zu räumen.

8. Wodurch zeichnet sich eine gute Weinkarte in einem Restaurant aus?

C. & J. T.: Unserer Meinung nach zeichnet sich eine gute Weinkarte durch einen Querschnitt sämtlicher nationaler und internationaler Weinbauregionen aus.

9. Gibt es eine Region (außer eurer eigenen Weinbauregion), mit der ihr euch verbunden fühlt?

C. & J. T.: Das Rioja. An dieser Weinbauregion gefällt uns vor allem die Vielfalt der Böden (kalkhaltiger Ton, eisenhaltiger Lehm und Schwemmland) die den Weinen einzigartige Eigenschaften verleihen.

10. Vom Konsumenten, der Konsumentin wird in puncto Weinwissen viel abverlangt. Was sind aus eurer Sicht, die wichtigsten Dinge, die man über Wein wissen sollte, und was ist absolut zu vernachlässigen?

C. & J. T.: Zum Ersten ist es wichtig, ob der Wein schmeckt oder nicht? Zum Zweiten sind Sorte, Ausbau und Region für den Konsumenten interessant.